Archiv: Allgemein

Praxismaterial: Diskriminierungskritischer Klassenrat

Eine neue Broschüre und ergänzende Praxis-Tipp-Karten geben Hilfestellungen für die Entwicklung eines diskriminierungskritischen Klassenrats: Wie können Schülerinnen und Multiplikatorinnen ihre regelmäßige KLassenratssitzung diversitätssensibel gestalten und anfangen, sich mit Diskriminierungskritik auseinanderzusetzen?! Viele Praxistipps, individuelle Geschichten und Denkanstöße geben Antworten darauf. Es werden Perspektivwechsel angeboten sowie Räume zum Aushandeln, Besprechen und gemeinsamen Üben und Lernen. Am Ende lädt ein Glossar zur tiefergehenden Auseinandersetzung mit diskriminierungskritischen Themenbereichen ein.
Entwickelt wurde das Material von der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik (DeGeDe) im Rahmen des bundesweiten „Kompetenznetzwerk – Demokratiebildung im Jugendalter“. Die Broschüre und die Praxis-Tipp-Karten stehen zum Download und als Druckversion zur Verfügung.

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SV der Mosaikschule macht Kinderrechte-Workshop

Seit 2021 ist die Mosaikschule aktiv im Schulnetzwerk für Kinderrechte und Demokratie Hessen. Und auch die Vertreter:innen der SV beschäftigen sich intensiv mit ihren Rechten. Makista war dazu für einen Workshop eingeladen. In vielen Rollenspielen arbeiteten sie zu den Fragen: Was sind Kinderrechte? Welches Recht ist mir besonders wichtig? Wie ist es an der Mosaikschule mit den Kinderrechten? Was klappt gut? Was ist noch schlecht? Die Jugendlichen fassten gemeinsam den Entschluss, einen Antrag zur Anschaffung von Kommunikationstafeln für den Pausenhof zu stellen – eine wichtige zusätzliche Unterstützung für die Teilhabe aller an der Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung in Frankfurt.

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Motto des Weltspieltages 2024 „Nachhaltigkeit spielerisch entdecken!“

„Nachhaltigkeit spielerisch entdecken!“ ist das Motto des Deutschen Kinderhilfswerkes für den Weltspieltag am 28. Mai 2024. Damit will die Kinderrechtsorganisation gemeinsam mit ihren Partner:innen im „Bündnis Recht auf Spiel“ auf die besondere Bedeutung der Themen gesunde Umwelt und Nachhaltigkeit aufmerksam machen. So hatte erst vor kurzem der UN-Kinderrechtsausschuss eine nachhaltige Umwelt- und Klimapolitik der Staatengemeinschaft angemahnt, bei der das Kindeswohl eine wesentliche Grundlage von Entscheidungen werden müsse. Kommunen, Vereine, Initiativen und Bildungseinrichtungen sind aufgerufen, mit einer Aktion am Weltspieltag 2024 teilzunehmen. Mehr

Der neue Beschwerde-Guide für Kinder und Jugendliche

Werden Kinderrechte verletzt und Hilfe benötigt? Dann hilft dieser Beschwerde-Guide der National Coalition als Anlaufstellen zur Unterstützung bei der Umsetzung der Kinderrechte. Er ist speziell für Kinder und Jugendliche konzipiert, die Unterstützung oder Beratung suchen sowie nach Möglichkeiten zur Beteiligung Ausschau halten. Dabei können sie jeweils in einer Beschwerde- und Unterstützungsliste sowie einer Beteiligungsliste Ansprechpersonen und Einrichtungen finden, wenn sie sich in ihren Rechten verletzt fühlen. Weitere Infos gibt es hier.

Neu im Blog: Die Folgen des 7.Oktobers für jüdisches Leben in Deutschland aus einer kinderrechtlichen Sicht

Makista-Vorsitzende Christa Kaletsch setzt in ihrem Artikel ein klares Statement gegen Antisemitismus und macht auf die Folgen des Terrors seit dem 7. Oktober für jüdische Kinder, Jugendliche und Erwachsene aufmerksam. „Es gibt vielfältige jüdische Perspektiven in Deutschland und wir sollten engagiert dafür streiten, dass diese auch irgendwann wieder die Möglichkeit haben werden, sich in ihrer Vielfältigkeit zu erleben.“

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Gleichzeitig ruft Makista dazu auf die Beratungsstelle OFEK mit Spenden zu unterstützen.

Spezifische Beratungsstellen sind überlastet und schlecht ausgestattet. Darauf wies die Leiterin des Kompetenzzentrums und Geschäftsführerin von OFEK e. V. – Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung Marina Chernivsky kürzlich in einem Podcast des Bundesverbandes der Opferberatungsstellen (VBRG) hin. Sie finanziell zu unterstützen, ist eine erste kleine praktische Sache, die uns möglich ist.

Daher starten wir einen Spendenaufruf für OFEK. Die Beratungsstelle OFEK mit Sitz in Berlin hat in u. a. auch in Hessen Beratungsangebote für den Umgang mit Antisemitismus. Unterstützt werden Betroffene, aber auch Zeug:innen antisemitischer Vorfälle. Hinzu kommt die fachliche Beratung von Institutionen nach antisemitischen Vorfällen. In Folge des 7.Oktobers hat der Bedarf an konkreter Begleitung der von Antisemitismus Betroffenen stark zugenommen und daher sind die Zeiten der Hotline ausgeweitet worden.

Hier geht’s zum Spenden!