Archiv: Allgemein

Interview mit Christa Kaletsch: Selbstwirksamkeit erfahren

Für die Märzausgabe der Mitgliederzeitschrift der GEW Hessen, HLZ, führte Helmolt Rademacher ein Interview mit Christa Kaletsch. Die Ko-Vorsitzende der DeGeDe Hessen und Vorsitzende von Makista e. V. gab darin einen Einblick in die Enstehungsgeschichte und Arbeit des Projekts „Zusammenleben neu gestalten“, das seit 2016 Kommunen und Institutionen bei der Entwicklung einer menschenrechtsorientierten, demokratischen und diskriminierungskritischen Institutionenkultur unterstützt. Über ihre Erfahrung in den unterschiedlichen Schulen, die sie gemeinsam mit Manuel Glittenberg und Stefan Rech durch die sich überlappenden Krisen der letzten Kahre begleiten durfte, sagt sie: „Es ist sehr gut, wenn Kindern und Jugendlichen Verantwortungsübernahme zugetraut wird und sie sich in ihrer Handlungsfähigkeit erleben können. Eine solche Herangehensweise macht alle Beteiligten krisenfester. Es gibt einige wenige Schulen, die es trotz der fehlenden Unterstützung durch das Kultusministerium geschafft haben, in der Häufung der Krisen einen konstruktiven Umgang damit zu entwickeln. Diejenigen, die nicht dieser einseitigen Fokussierung auf Stoffvermittlung gefolgt sind und weiter das soziale Lernen gefördert haben, die kommen – nach meiner Wahrnehmung – mit den wiederkehrenden Problemen und Herausforderungen besser klar.“ Das ganze Interview findet sich hier.

Eure Kinderrechte – Das Arbeitsheft zur Broschüre

Das Arbeitsheft „Eure Kinderrechte“ zur gleichnamigen Info-Broschüre ist erschienen. Das Bundesfamilienministerium und die „National Coalition – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention“ fördern damit die Auseinandersetzung mit kinderrechtsspezifischen Themen. Im Arbeitsheft finden Kinder und Jugendliche Aufgaben, Übungen und Handlungsanregungen zu den Kinderrechten, die sie alleine oder in der Gruppe/ Klasse lösen können. Z. B. „Überlege dir gemeinsam mit anderen Kindern und Jugendlichen eine Theaterszene oder ein Theaterstück zum Recht auf Privatsphäre“, oder „Mache einen 10-Punkte-Plan, wie Kinder in deiner Schule oder in deinem Verein vor Gewalt geschützt werden können.“

Mehr Infos und Download des Heftes

Praxismaterial: Diskriminierungskritischer Klassenrat

Eine neue Broschüre und ergänzende Praxis-Tipp-Karten geben Hilfestellungen für die Entwicklung eines diskriminierungskritischen Klassenrats: Wie können Schülerinnen und Multiplikatorinnen ihre regelmäßige KLassenratssitzung diversitätssensibel gestalten und anfangen, sich mit Diskriminierungskritik auseinanderzusetzen?! Viele Praxistipps, individuelle Geschichten und Denkanstöße geben Antworten darauf. Es werden Perspektivwechsel angeboten sowie Räume zum Aushandeln, Besprechen und gemeinsamen Üben und Lernen. Am Ende lädt ein Glossar zur tiefergehenden Auseinandersetzung mit diskriminierungskritischen Themenbereichen ein.
Entwickelt wurde das Material von der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik (DeGeDe) im Rahmen des bundesweiten „Kompetenznetzwerk – Demokratiebildung im Jugendalter“. Die Broschüre und die Praxis-Tipp-Karten stehen zum Download und als Druckversion zur Verfügung.

Zu den Praxis-Tipp-Karten

Zur Broschüre

SV der Mosaikschule macht Kinderrechte-Workshop

Seit 2021 ist die Mosaikschule aktiv im Schulnetzwerk für Kinderrechte und Demokratie Hessen. Und auch die Vertreter:innen der SV beschäftigen sich intensiv mit ihren Rechten. Makista war dazu für einen Workshop eingeladen. In vielen Rollenspielen arbeiteten sie zu den Fragen: Was sind Kinderrechte? Welches Recht ist mir besonders wichtig? Wie ist es an der Mosaikschule mit den Kinderrechten? Was klappt gut? Was ist noch schlecht? Die Jugendlichen fassten gemeinsam den Entschluss, einen Antrag zur Anschaffung von Kommunikationstafeln für den Pausenhof zu stellen – eine wichtige zusätzliche Unterstützung für die Teilhabe aller an der Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung in Frankfurt.

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Motto des Weltspieltages 2024 „Nachhaltigkeit spielerisch entdecken!“

„Nachhaltigkeit spielerisch entdecken!“ ist das Motto des Deutschen Kinderhilfswerkes für den Weltspieltag am 28. Mai 2024. Damit will die Kinderrechtsorganisation gemeinsam mit ihren Partner:innen im „Bündnis Recht auf Spiel“ auf die besondere Bedeutung der Themen gesunde Umwelt und Nachhaltigkeit aufmerksam machen. So hatte erst vor kurzem der UN-Kinderrechtsausschuss eine nachhaltige Umwelt- und Klimapolitik der Staatengemeinschaft angemahnt, bei der das Kindeswohl eine wesentliche Grundlage von Entscheidungen werden müsse. Kommunen, Vereine, Initiativen und Bildungseinrichtungen sind aufgerufen, mit einer Aktion am Weltspieltag 2024 teilzunehmen. Mehr