Schulsprecherinnen organisieren „Tag der Menschlichkeit“

Schüler*innen der Weidigschule Butzbach setzten mit einem selbst organisierten Aktionstag am 25. Februar 2026 ein Zeichen gegen Diskriminierung. Am „Tag der Menschlichkeit“ standen zentrale gesellschaftliche Themen wie Kinderrechte, Diskriminierung, Demokratie, Solidarität und politische Bildung im Mittelpunkt. Die Schulsprecherinnen des Gymnasiums initiierten den Tag als Teil ihrer Arbeitsgruppe „Mensch ist Mensch“ – mit dem Ziel einen respektvollen Umgang im schulischen Alltag zu fördern. Mehr als 20 Organisationen und rund 40 Referent*innen gestalteten ein abwechslungsreiches Angebot mit Diskussionsrunden, kreativen Formaten und informativen Beiträgen für unterschiedliche Jahrgangsstufen. Makista wurde für einen Workshop zum Thema „Kinderrechte sind Jugendrechte“ eingeladen und beschäftigte sich mit engagierten Schüler*innen mit den Prinzipien der UN-Kinderrechtskonvention sowie der Frage, wie Jugendliche ihre Rechte im Alltag wahrnehmen (können). Welche Rechte werden bereits verwirklicht? Wo besteht Handlungsbedarf? Und wie können sie sich selbst für ihre Anliegen einsetzen und Mitstreiterinnen gewinnen? Ein Ergebnis für viele Jugendliche: Die Jugendrechte stärken uns und wir wollen uns auch außerhalb der Schule engagieren – z.B. in einem Jugendparlament. Die Stadt Butzbach hat bereits vor einigen Jahren ein Kinderparlament sowie den Kindersamstag etabliert und eine aktive Jugendarbeit.
In anderen Workshops ging es u. a. um ein vertieftes Demokratieverständnis, Aspekte der Erinnerungskultur sowie die Entwicklung demokratischer Strukturen (Projekt „Zusammenleben neu gestalten“ der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik) oder um Kommunalpolitik, Rechtsextremismus im Internet sowie (Alltags-)Rassismus und Verschwörungstheorien.