Archiv: Allgemein

Leben nach Hanau: Workshop für Schüler:innen

Am 19. Februar 2020 wurden neun Menschen aus rassistischem Motiv in Hanau erschossen. Wie ergeht es den Betroffenen von Rassismus nach diesem erschütternden Anschlag? Welchen Beitrag kann Schule zu einem solidarischen Miteinander leisten und was benötigen Schüler:innen, um ihre Rechte voll ausschöpfen zu können? Die Evangelische Akademie Frankfurt möchte mit interessierten Schüler:innen in einem Gesprächsworkshop zusammenkommen und einen Raum eröffnen, in dem auf menschenrechtlicher Grundlage Vorstellungen sowie Forderungen für ein gleichberechtigtes Miteinander formuliert werden können. Mehr Informationen finden Sie hier

Mit Kinderrechten zu einer demokratischen Schulkultur: Artikel der Hans-Quick-Schule

Für den Sammelband „Schulkulturen in Entwicklung“ des Grundschulverbands schrieb ein Team der Hans-Quick-Schule Bickenbach einen Praxisbericht zu ihrer langjährigen Arbeit als Kinderrechteschule Hessen. In dem Aufsatz beschreiben sie anschaulich wie sie ihre kindgerechte Schulkultur entwickelt haben: Durch das Kennenlernen der Kinderrechte, die Gestaltung des Schulalttags auf Basis der Kinderrechte und deren Verankerung im Schulprogramm. Viele Anregungen und Erfahrungen machen anderen Mut, die Rechte der Kinder in kleinen Schritten im eigenen Schulalltag zu integrieren. Das von den Schüler:innen gestaltete Kinderrechte-Wandbild, das im Schuleingangsbereich zu sehen ist, schmückt sogar den Titel des Sammelbandes, in dem viele weitere Schulen aus ganz Deutschland über ihre innovativen Schulkulturen berichten.

Was Demokratiepädagogik und Menschenrechtsbildung verbindet

Zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2021 veranstaltete die Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik (DeGeDe) den wissenschaftlichen Fachtag „Was Demokratiepädagogik und Menschenrechtsbildung verbindet“. Christa Kaletsch und Sarah Tabatabai sprachen dort in ihrem Impuls über die Relevanz der Kinderrechte im Menschenrechtsdiskurs und stellten gelungene Praxisbeispiele aus Hessen vor. Einblicke in diesen und alle weiteren Beiträge (u. a. von Prof. Dr. Heiner Bielefeld) der Tagung finden sie hier.

Kinderrechte sind Jugendrechte: Makista-Schwerpunkt für das Jahr 2022

„Kinderrechte gelten nur für Kinder. Jugendlichen bringt das eigentlich nichts…“ Stimmt das? Stimmt natürlich nicht! Die UN-Kinderrechtskonvention gilt für alle in Deutschland lebenden Kinder und Jugendlichen von 0 bis 18 Jahren. Makista will mit neuen Material- und Fortbildungsangeboten dafür werben und Mut machen, sich  in weiterführenden Schulen und im Kontext von Jugendarbeit stärker  mit den Kinderrechten zu verknüpfen. Mehr gibt es ab 2022 auf unserer Projektseite Kinderrechte sind Jugendrechte – passend zum „Europäischen Jahr der Jugend“. Zum Flyer „Kinderechte sind Jugendrechte“

Unsere Angebote:
Postkartenset für Jugendliche
Broschüre „Jetzt erst Rechtrecht! Warum Kinderrechte helfen, Jugendliche zu stärken“
Fortbildung für Fachkräfte (aus Schulen oder außerschulischen Institutionen)
Training für Schüler:innen- und Jugendvertretungen
Anstoß von Projekten wie Actionbound oder Peer-Coaches
Nachhaltige Begleitung (z. B. im Modellschul-Netzwerk für Kinderrechte und Demokratie)

Neuer Infoflyer: Kinderrechteschulen Hessen

Unser Schulnetzwerk für Kinderrechte und Demokratie Hessen wächst! Nicht nur deshalb gibt es dazu ab sofort einen aufgefrischten Flyer. Wer ist dabei? Worum geht es? Und wie begleitet Makista Grund- und weiterführende Schulen bei der Entwicklung einer Kinderrechte-Schulkultur? Hier geht es zum Flyer-Download

Das Schulnetzwerk für Kinderrechte und Demokratie Hessen gibt es bereits seit 2010 und bietet aktuell 30 Grund- und weiterführenden Schulen Fortbildung, Beratung und Praxis-Austausch. Aktuell geht es dabei vor allem um die Aufrechterhaltung der Kinderrechte-Schulkultur unter Pandemie-Bedingungen. Aber auch um die Schwerpunkte Nicht-Diskriminierung und Klimaschutz. Im Dezember 2021 trafen sich Schulleitungen, Lehrkräfte und Pädagog:innen digital und tauschten sich über aktuelle Errungenschaften und Erfahrungen aus, die ihr Bezug auf die Kinderrechte in der alltäglichen Praxis ermöglicht hat. Z. B. die Auseinandersetzung mit der Wahl eines Kinderrecht des Monats, die „echten“ Begegnungen in der Schule, die Bemühungen um einen offenen Umgang mit Diskriminierungsgeschehen oder das Sichtbar machen wichtiger Kinderrechte im Schulgarten und auf dem Schulhof.