Digitale Medien: Perspektive Jugendlicher und neues Buch

Jugendliche aus Hessen benennen klar was sie von der Politik und Erwachsenen erwarten, wenn es um digitale Räume geht: Sie wollen nicht mit den Risiken alleine gelassen werden, aber genauso wenig durch einfach Lösungen verwaltet werden. Sie wünschen sich, dass Schutz, Bildung, Verantwortung und Bildung zusammengedacht werden. Junge Menschen brauchen digitale Räume, die ihre Würde achten und Teilhabe ermöglichen ebenso wie analoge, verlässliche Orte in ihrem Alltag. Erwachsene müssen, um das zu ermöglichen, sich selbst gute Fachkenntnisse der digitalen Welten aneignen. Diese und mehr Kernbotschaften sind das Ergebnis eines Beteiligungsworkshops mit Jugendlichen im Mai 2026 im Rahmen des hessischen Vorsitzes der Jugend- und Familienminister*innenkonferenz.

Unterstützend dazu publiziert das Hessische Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales das Buch „Check lieber deine Rechte im Netz“. Auf 212 Seiten erklärt es entlang der UN-Kinderrechtskonvention, was junge Menschen im Netz wissen und können sollten – von Privatsphäre und Tracking über Algorithmen, Lernen mit Künstlicher Intelligenz, Chatbots und Cybergrooming bis zu Cybermobbing, Hate Speech, Fake News und Gaming. Jedes Kapitel ist dabei einem Kinderrecht zugeordnet. Das Buch nimmt junge Menschen ausdrücklich als kompetente Akteurinnen und Akteure ernst. Zugleich macht es transparent, wo Schutz im Netz heute noch zu kurz greift und welche Verantwortung Erwachsene tragen – als Eltern, Fachkräfte, Gesetzgeber und Plattformbetreiber.

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