Aktueller Newsletter (Ausgabe 3, September 2011)
16eins für Kinderrechte. Länder-Netzwerk zum JuniorBotschafter
Mit dem im Jahr 2011 neu gegründeten länderübergreifenden Multiplikatoren-Netzwerk zum JuniorBotschafter „16eins für Kinderrechte“ möchten die Projektpartner, unterstützt durch die Kathinka-Platzhoff-Stiftung Hanau, den Austausch zwischen engagierten Fachleuten aus den 16 Bundesländern anregen. Einheitliches Ziel ist es, den JuniorBotschafter als Initiative zur Bekanntmachung und Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention weiter voran zubringen und praxisnah voneinander zu lernen.
Präsentation "Ziele und Stand des Länder-Netzwerks"
Warum Netzwerkbildung?
Für Schulen, Jugendeinrichtungen und Kinder- und Jugendgruppen ist Unterstützung bei der Umsetzung der Kinderrechte hilfreich. Dabei können Ansprechpartner und Fortbildner in den einzelnen Ländern helfen. Ein länderübergreifender Austausch dieser Ansprechpartner und Fortbildner erleichtert die Bündelung von Ressourcen. Das Netzwerk bietet die Möglichkeit voneinander zu lernen, vielfältige Ideen sowie Erfahrungen nutzbar zu machen und zu kommunizieren. So wird ein Grundstein dafür gelegt, kindergerechte Lebenswelten nachhaltig zu fördern.
Dabei möchte das Projekt "16eins für Kinderrechte" keinen Anspruch auf vollständige Abbildung der Kinderrechtsorganisationen oder kinderpolitisch Aktiven in Deutschland stellen. Sondern vielmehr Menschen zusammenbringen, die den JuniorBotschafter -als Beteiligungsprogamm für Kinder und Jugendliche- in ihrer alltäglichen Arbeit nutzen und gleichzeitig andere dafür gewinnen möchten.
- Eine bundesweite Suche nach kinderpolitischen Einrichtungen, Projekten und Initiativen bietet die
"kinderpolitische Landkarte" des Deutschen Kinderhilfswerks. - Wichtige Anlaufstelle und Informationsquelle zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland ist die
National Coalition (NC), in der sich ca. 100 Organisationen bundesweit zusammengeschlossen haben. Die NC hat vor allem strategisch-steuernde Funktion. - Über Aktivitäten, Konzepte sowie Forschungs- und Praxisprogramme zur Menschenrechtsbildung tauscht sich das
Netzwerk Menschrechtsbildung des Deutschen Instituts für Menschrechte (Berlin) aus. - Im Dezember 2010 gründeten kommunale Kinderinteressenvertretungen aus ganz Deutschland eine eigene Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG). Die
BAG Kommunale Kinderinteressenvertretungen will als Netzwerk u.a. Standards und Arbeitshilfen entwickeln, gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit betreiben, fachliche Stellungnahmen abgeben.
Warum Netzwerkbildung im Rahmen des „JuniorBotschafter für Kinderrechte“?
Beim UNICEF-Wettbewerb um den „JuniorBotschafter für Kinderrechte“ treten Kinder, Jugendliche, Jugendgruppen und Schulen aktiv in einem peer-to-peer-Ansatz für die Umsetzung der UN-Kinderrechte ein, lernen zivil-gesellschaftliches Engagement von Anfang an und gestalten damit demokratische Kultur. Die direkte Anbindung des Multiplikatoren-Netzwerks an diese Initiative hat zum Ziel, die Vorteile der Projektorientierung des JuniorBotschafters mit dem Aufbau einer effektiven und fortwährenden Kinderrechte-Struktur in Schulen, Kommunen und Ländern zu verbinden.
Mehr
Was sind die Inhalte der Netzwerkarbeit?
Für den Aufbau und die Entwicklung des Netzwerks …
- werden bestehende
Kontakte, Initiativen und Strukturen in den Bundesländern zusammengebracht, genutzt und kommuniziert; - kommen Multiplikatoren jährlich in einem

Netzwerktreffen zusammen; - wird vierteljährlich ein
Newsletter verschickt, der gute Beispiele vorstellt; - bietet Makista Infotexte und Praxismaterialien in Form eines
Fortbildungsordners zum Download an, die regelmäßig aktualisiert weden. Der Ordner enthält Informationen zu den Kinderrechten und dem JuniorBotschafter, Methoden und Anregungen zur Durchführung von Fortbildungen sowie Tipps zur Arbeit mit Lehrerinnen und Lehrern
Ausgehend von ihren eigenen Kontakten und bestehenden Angeboten machen die Multiplikatoren den JuniorBotschafter sowie das Thema Kinder- und Menschenrechtsbildung weiter bekannt, arbeiten mit Schulen und außerschulischen Gruppen zusammen und regen zur Durchführung von Kinderrechte-Aktionen an. Sie erhalten Unterstützung im Gesamtnetzwerk, durch die Betreuung von Makista, die vierteljährlichen Best-Practice-Newsletter, die Projekt-Webseite sowie die jährlich stattfindenden Netzwerktreffen.
Ansprechpartnerinnen bei Makista:
Jasmine Gebhard, Sonja Student
Mail:
gebhard(at)makista.de
Fon: 069 9494467 41
Sonja Student
Mail:
student(at)makista.de
Fon: 069 9494467 43


