Resolution „Kinderrechte in die hessische Landesverfassung!“

Zum Weltkindertag ruft Makista gemeinsam mit dem Kinderschutzbund Landesverband Hessen e.V. die Zivilgesellschaft auf die gemeinsame Resolution „Kinderrechte in die hessische Landesverfassung!“zu unterzeichnen. Denn für Hessen als familienfreundliches Land ist nun die Zeit gekommen, den längst fälligen Schritt zu gehen und Kinderrechte in die Landesverfassung aufzunehmen. Wir bitten alle Unterstützer die Resolution zu unterzeichnen und bis zum 15 Oktober per Post oder Online an den Kinderschutzbund  zu schicken.

Download:  Resolution „Kinderrechte in die hessische Landesverfassung!“

Kinderrechte in die Hessische Verfassung

Hamburg und Hessen sind die beiden letzten Bundesländer, die die Kinderrechte noch nicht in Ihrer Verfassung verankert haben. Zumindest in Hessen kommt nun, Dank einer anstehenden Verfassungsänderung 2018 Bewegung in die Sache. Neben den hessischen Politikern sind auch Bürgerinnen und Bürger jeden Alters gefragt Änderungsvorschläge einzubringen. Im Rahmen des Projektes „Hessen in guter Verfassung“ der Landeszentrale für politische Bildung nahmen mehr als 100 Jugendliche an einer Sitzung der verantwortlichen Enquetekommission teil. Schülerinnen und Schüler der beiden Modellschulen für Kinderrechte, Campus Klarenthal (Wiesbaden) und Gutenbergschule (Darmstadt) forderten dabei die überfällige Aufnahme der Kinderrechte in den Gesetzestext.

Positionspapier der Schülerinnen und Schüler zur Verfassungsänderung (PDF Download)

Kleine Worte – Große Wirkung: Ein Modellprojekt in Hanau

Gute Nachricht für Kinder von 0 – 10! Die Kinderrechte sind seit 2017 ausdrücklich Bestandteil des Hessischen Bildungs- und Erziehungsplans. Kinder sollen ein „Grundverständnis dafür entwickeln, dass Kinder Rechte haben und dafür eintreten“. Im Modellprojekt „Kleine Worte – Große Wirkung“ arbeiten ab diesem Schuljahr sechs Hanauer Kitas und drei Vorlaufkurse an diesem „Grundverständnis“ der Kinder, aber auch der Erwachsenen. Wie können die Kinderrechte zur Basis der Arbeit in den Einrichtungen für die Jüngsten werden? Und welche kleinen Worte sind der Grundstein für eine „Sprache des Miteinander“? Bis 2019 entwickelt Makista gemeinsam mit einem Extpert_innenteam entsprechendes Material dazu.

BildungsBande Schulen kommen zum jährlichen BandenTreff zusammen

Rund 45 hessische Schülercoachs, die sonst im Rahmen von BildungsBande Kinder an Grundschulen betreuen, trafen sich am 18. Mai 2017 an der Paul-Hindemith-Schule im Frankfurter Stadtteil Gallus.In theaterpädagogischen Workshops mit dem Team von Creative Change e.V erarbeiteten Sie was es heißt eine eigene Meinung zu vertreten, mutig zu sein und sich Hass und Ausgrenzung entgegenzustellen.
Der BandenTreff ist Bestandteil des Programms „BildungsBande – mit Kinderrechten in die Zukunft“, das von Makista in Hessen für die Zukunftsstiftung Bildung koordiniert wird.

Kinderrechte-Schulen aus Hessen laden zu sich ein: Start in Kassel

Mit der Fortbildung „Kinderrechte und Partizipationskultur“ an der Schule Am Wall und der Friedrich-Wöhler-Schule Kassel am 30. März 2017 startete die Reihe „Kinderrechte lernen und leben“ des Modellschulnetzwerks für Kinderrechte Hessen. In diesem Schuljahr laden zwei weitere Kinderrechteschulen zu sich ein und geben praxisnah ihre Erfahrungen und Konzepte weiter. Auch die Termine für das kommende Schuljahr stehen bereits fest. Eingeladen sind Lehr- und Fachkräfte, Studierende, Eltern sowie weitere Interessierte aus der Bildungsarbeit.

Neue Ausgabe „Gemeinsam Lernen“ zum Schwerpunkt Kinderrechte

Die Zeitschrift Gemeinsam Lernen (GGG – Verband für Schulen des Gemeinsamen Lernens und Debus Pädagogik Verlag) ist Plattform für Debatten und Praxisberichte zur „Schule für alle“. Das aktuelle Heft beschäftigt sich mit dem Schwerpunkt Kinderrechte an Grund- und weiterführenden Schulen. U. a. finden man dort Beiträge von Makista aus dem Hessischen Modellschulnetzwerk für Kinderrechte zur ganzheitlichen Schulentwicklung, praktische Beispiele aus Kinderrechteschulen sowie einen Grundlagentext von Prof. Lothar Krappmann.