Makista

Seit 2000 engagiert sich der gemeinnützige Verein Makista für die Verwirklichung der Kinderrechte in Schulen – ein zentraler Lern- und Lebensort für alle Kinder und Jugendlichen. In Zeiten wachsender komplexer Herausforderungen bieten die „Menschenrechte für Kinder“ einen universellen Werte- und Gestaltungsrahmen für Bildungseinrichtungen, auf den sich alle beziehen können: Erwachsene sowie Kinder und Jugendliche gleichermaßen.

Das Team von Makista bietet Lehr- und Fachkräften sowie MultiplikatorInnen aus zivilgesellschaftlichen und staatlichen Einrichtungen Trainings und Beratung an, stellt Praxis-Materialien zur Verfügung und trägt zur bundesweiten Vernetzung von Initiativen zur Umsetzung der Kinderrechte in Bildungseinrichtungen bei.

Die UN-Kinderrechtskonvention wurde 1989 weltweit verabschiedet und ist seit 1992 geltendes Recht in Deutschland. Bei den darin festgeschriebenen Rechten geht es darum, was Kinder von 0 bis 18 Jahren in ihrem Aufwachsen brauchen, damit sie ein „gutes Leben“ führen können. Sie bieten eine klare Orientierung für Menschlichkeit, Inklusion, Bildungsgerechtigkeit, Förderung und Teilhabe von Anfang an. Viel zu selten bezieht sich Bildungspolitik auf die Kinderrechte, obwohl sie seit 1992 in Deutschland gesetzlich verankert sind. Noch immer sind sie zu wenig bei Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen bekannt. Wir brauchen mehr Bildungseinrichtungen, die sich für die Kinderrechte engagieren.

Makista möchte dazu beitragen, das zu ändern – gemeinsam mit starken Partnern bundesweit. Dabei beziehen wir uns auf das von Prof. Dr. Lothar Krappmann 2016 veröffentliche Manifest „Kinderrechte, Demokratie und Schule“.
Makista ist Mitglied der National Coalition – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention sowie der DeGeDe – Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik.